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meinen Einladung begünſtigt worden war, und, als ich zu Bette mich begab, hinderten mich die Begebenheiten des Tags am Ein⸗ ſchlafen. Zuweilen ſchmeichelte ich mir mit der Hoffnung, in den Beſitz eines hübſchen Weibes mit zehntauſend Pfunden zu kommen; dann erwog ich in meinem Innern die von Vanter gegebenen Schilderungen ihres Characters, und ſtellte ihn mit den einzelnen Stücken ihres Benehmens gegen mich zuſammen, das mit jenem Gemälde zu ſtarke Aehnlichkeit zu haben ſchien. Darüber verſank ich in düſtere Betrachtungen, wegen meiner gehabten Auslagen, und des geringen Betrags meines Capitals, das überdies nicht mein Eigenthum war. Kurz! ich ſah mich in Zweifel und Ver⸗ legenheiten verwickelt, welche faſt die ganze Nacht hindurch mich wach erhielten.
Am Morgen darauf kam Strap, den ich ſeit zwei Tagen nicht mehr geſehen hatte, zu mir mit ſeinem Barbiergeräthe. Ich frug ihn ſogleich, was er von der Dame halte, die er mich nach Hampſfiead habe begleiten ſehen.„Element! ſie iſt ein köſtliches Geſchöpf!“ rief er,„und hat, wie ich höre, Etwas Schönes in die Milch zu brocken. Ich bedaure nur, daß Ihr nicht darauf be⸗ ſtandet, ſie nach Hauſe zu begleiten. Ich darf ſagen, ſie würde Eure Geſellſchaft nicht verſchmäht haben, denn ſie ſcheint ein gut⸗ müthiges Geſchöpf zu ſeyn.“—„Alles hat ſeine Zeit,“ ſprach ich. „Ihr müßt wiſſen, Strap! ich war heute Nacht bis ein Uhr in ihrer Geſellſchaft.“ Nicht ſobald hatte ich dieſe Worte geſprochen, als er im Zimmer herumkapriolirte, mit den Fingern ſchnappte, und entzückt ausrief:„Das Spiel iſt unſer!“ Ich gab ihm zu verſtehen, ſein Triumph ſep etwas voreilig, und die Schwierig⸗ keiten, welche ich zu überwinden habe, ſeyen größer, als er es ſich vorſtelle. Dann erzählte ich ihm die Mittheilung Banters⸗ worauf er die Farbe wechſelte, den Kopf ſchüttelte und die Be⸗ merkung machte, den Weibern ſey nicht zu trauen. Hierauf ſagte ich ihm, ich ſey dennoch entſchloſen, einen kühnen Schritt zu
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