Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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dagegen betrachtete mich, wie ich ſpäter von Herrn Medlar erfuhr, als ein Wunder von Gelehrſamkeit, und machte mir den Vorſchlag, heute Nacht, wenn ich ſonſt keine Verbindlichkeit eingegangen habe, mich bei verſchiedenen jungen Herren von Vermögen und gutem Ton einzuführen, mit welchen er in Bedford„Caffeehaus eine Zu⸗ ſammenkunft verabredet habe.

Sechsundvierzigſtes Kapitel.

Wagtail fuͤhrt mich bei einer Geſellſchaft vornehmer Gentlemen ein, mit denen ich den Abend in einer Schenke verbringe; unſere Unterhaltung; Schilderung meiner neuen Bekannten; der Doctor wird genarrt; Aus⸗ gang unſeres Zechgelags.

Ich nahm ſein Erbieten gerne an, und wir begaben uns in einer Miethkutſche dahin, wo ich eine große Anzahl fröhlicher Ge⸗ ſtalten umherflattern ſah, von denen die Meiſten den Doctor ſehr vertraulich anredeten. Unter den Andern ſtand eine Gruppe rings um vas Feuer, welche ich ſogleich für die Individuen erkannte, die in der vorhergehenden Nacht durch ihr Gelächter meinen Ver⸗ vacht gegen das Frauenzimmer, welches ſich unter meinen Schutz geſtellt hatte, erweckten. Sie ſahen mich kaum mit Doctor Wag⸗ lail(ſo hieß nämlich mein Begleiter) eintreten, als ſie kicherten und einander zuflüfterten. Ich war daher nicht wenig überraſcht, als ich fand, ſie ſeyen die Herren, bei welchen er mich einführen wolle, denn als er ſie bei einander ſah, ſagte er mir, wer ſie wären und wünſchte zu wiſſen, unter welchem Namen er mich vor⸗ ſtellen ſolle. Ich that ihm hierin Genüge, worauf er ſehr gravi⸗ tätiſch voranging und ſagte:„Gentlemen! Euer ergebenſter Die⸗ ner!— Erlaubt mir, meinen Freund, Herrn Random, in Eure Geſellſchaft einzuführen!“ Dann wandte er ſich gegen mich mit