137
nrenona*) ab, weshalb die griechiſchen Dichter auch keines andern Wortes für Trinken bei Gelagen ſich bedient hätten. Homer be⸗ ſchreibe den Neſtor bei dem Humpen ſo:
Ngooa Son sAcen, niotd ne en. und Anakreon erwähne das Wort bei ähnlicher Gelegenheit faſt auf jeder Seiie:
Mvoyrt ot olvov ow. Oran ninco rn oinov. Ong 2)c ob winch.
und an noch unzähligen Stellen.
Der Doctor hatte ohne Zweifel geglaubt, durch ſeine kriti⸗ ſchen Bemerkungen mir einen hohen Begriff von ſeiner Gelehrſam⸗ keit beizubringen, und war nicht wenig erſtaunt, durch Einen von meinem Ausſehen ſich in die Schule genommen zu ſehen. Er rief vaher nach einer ziemlich langen Pauſe:„Auf meine Ehre! Ihr habt Recht, mein Herr! Ich ſehe; daß ich die Sache nicht ſo ge⸗ nau, wie es ſonſt der Fall iſt, in Ueberlegung zog.“ Hierauf redete er mich lateiniſch an, eine Sprache, die ihm ſehr geläufig war, und die Unterhaltung wurde zwei volle Str i lang über eine Menge Gegenſtände in dieſer Zunge fortgeführt. Wirklich entwickelte er hiebei ſo vier gebildeten Verſtand, ich, ſeines ſonderbaren Ausſehens und ſeiner Kleinigkeitskrämerei ungeachtet, die Ueberzeugung von ihm gewann, er. ein Mann von ausneh⸗ menden Kenntniſſen, und namentlich außerordentlich beleſen. Er
*) Ich trinke, werde trinken, habe getrunken. *6 Neſtor vernahm der Heere Geſchrei, wiewohl er im Selt trank. ***) Mir, der ſuͤßen Wein trinkt. Wenn ich Wein trinke. Ruͤſte dich zum Waffentanz! ich win trinken.


