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ner; ich hoffe, ihr werdet mir verzeihen, Sir!— Sir!— ich habe meinem Freunde etwas Wichtiges mitzutheilen— Sir! ich hoffe, Ihr werdet meine Freiheit entſchuldigen, wenn ich leiſe mit ihm rede.“
Bevor ich noch Zeit hatte, dieſer höflichen Perſon meine Er⸗ laubniß zu geben, rief Herr Medlar:„Ich will nicht leiſe reden, habt Ihr mir Etwas zu ſagen, ſo ſprecht mit lauter Stimme!“ Der Doctor ſchien über dieſen Ausruf etwas außer Faſſung zu ge⸗ rathen, wandte ſich zu mir und entſchuldigte ſich tauſendmal, daß er ſich's heraus nehme, ein Geheimniß aus Etwas machen zu wol⸗ len, eine Vorſichtsmaßregel, welche er nur deßhalb habe befolgen wollen, weil er nicht gewußt habe, daß ich mit Herrn Medlar auf freundſchaftlichem Fuße ſtehe. Da, wie er ſehe, dieß jedoch der Fall ſey, ſo wolle er ſich in meiner Gegenwart laut vernehmen laſſen. Hierauf begann er nach zwei⸗ oder dreimaligem Räuſpern auf folgende Weiſe:„Ihr müßt wiſſen, Herr! ich komme ſo eben vom Mittageſſen bei Mylady Floreit's, einer Dame von Stand, Herr!(hier wandte er ſich an mich) an deren Tafel ich zuweilen die Ehre habe, zu Mittag zu ſpeiſen. Es waren zugegen Lady Stately und Mylavy Larum, Miſtreß Dainty und Miß Biddy Gigg⸗ ler, auf mein Wort! ein ſehr gutmüthiges junges Fräulein mit einem ſehr hübſchen Vermögen, Sir! Auch befanden ſich dort Mplord Straddle, Sir John Shrug und Maſter Billy Chatter, der in der That ein ſehr beredter junger Herr iſt. Als nun, Sir! Mylady mich außerordentlich ermüdet ſah, denn ſie war die letzte von fünf⸗ zehn Patienten, lauter Leute von Stande, Herr! welchen ich die⸗ ſen Vormittag Beſuche gemacht hatte, ſo beſtand ſie darauf, ich ſolle beim Mittageſſen bleiben, obwohl ich feierlich bei meiner Ehre verſicherte, ich hätte keinen Appetit. Um indeſſen nicht grob zu er⸗ ſcheinen, ſetzte ich mich nieder, und die Unterhaltung wandte ſich auf verſchiedene Gegenſtände; unter Anderm frug auch Herr Chat⸗ ter ſehr ernſthaft, wenn ich Herrn Mevlar geſehen habe? Ich er⸗ wiederte ihm, daß ich nicht das Vergnügen gehabt, ihn in den


