Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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darin, ſo ſchnell ich konnte aufzuſtehen und an den nächſten be⸗ wohnten Platz mich zu ſchleppen, um mich nach Hülſe umzuſehen. Mit einiger Schwierigkeit machte ich mich auf die Beine, und fand nach angeſtellter Unterſuchung an meinem Körper, daß ich nichts weiter erhalten hatte, als zwei Quetſchwunden, die eine vorne und die andere hinten am Kopfe, die beide von dem Schaftende meiner Piſtole herzurühren ſchienen. Ich richtete meine Blicke auf das Meer, vermochte aber keine Trümmer von dem Schiffe zu entdecken, ſo daß ich den Schluß daraus zog, es ſey in Stücken aus einander gegangen und diejenigen, welche in demſelben zurück⸗ geblieben, hätten ihren Tod in den Wellen gefunden. Allein wie ich ſpäter erfuhr, ſo hatte der Conſtabel, welcher mehr Scharfſinn beſaß als Crampley, und bemerkte daß es Fluth ſey, als er das Schiff verließ, und daß daſſelbe bei hohem Waſſer wahrſcheinlich flott werden würde, keinen Verſuch gemacht, an das Ufer zu ge⸗ langen, ſondern war auf dem Verdeck geblieben, in der Hoffnung das Schiff ſicher in einen Hafen zu bringen, nachdem der Befehls⸗ haber es verlaſſen hätte, ein Dienſt, wofür er eine ſchöne Beloh⸗ nung zu erhalten ſich Rechnung machte. Dies brachte er auch wirklich in Ausführung, und verſprach ſich große Dinge von der Admiralität, wegen der Rettung von Seiner Majeſtät Schiffe. Ich vermochte jedoch nie zu erfahren, ob ſeine Erwartungen in Erfüllung gegangen ſeyen.

Was mich betrifft, ſo richtete ich meine Schrittte nach einem kleinen Hauſe, das mir in die Augen fiel, und raffte unterwegs eine alte Seemannsjacke auf, von der ich vermuthete, daß der Dieb, welcher meines Anzugs ſich bemächtigte, ſie weggeworfen habe. Dies war für mich, der faſt ſteif vor Kälte war, eine ſehr nützliche Erwerbung. Ich zog ſie deßhalb an, worauf die natür⸗ liche Wärme wieder zurückkehrte, und in Folge deren meine Wunden, die zu bluten aufgehört hatten, auf's Neue aufbrachen. Hiedurch ward ich denn außerordentlich erſchöpft, und ſtand ſchon im Be⸗