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befahl, ſie ſollen mich über Bord werfen; doch dieſe waren zu ſehr auf ihre eigene Rettung bedacht, um ſeinen Worten viel Auf⸗ merkſamkeit zu ſchenken. Ungeachtet das Boot überfüllt war und die See ſehr hoch ging, ſo ſtrengten wir doch alle unſere Kräfte an, und kamen in weniger als einer Stunde, freilich mit genauer Noth, auf trockenes Land.
Sobald ich meinen Fuß auf das Feſtland geſetzt hatte, brach mein Unwillen, der ſchon ſo lange in meinem Innern gekocht hatte, gegen Crampley los, den ich ſogleich zum Zweikampf her⸗ ausforderte, und ihm meine Piſtolen hinbot, um eine zu wählen. Er nahm ohne Bedenken eine derſelben, und feuerte, bevor ich die zweite ſpannen konnte, mir in's Geſicht, worauf er die Piſtole wegwarf. Ich fühlte mich verwundet, und ſchoß, in der Meinung, ich ſey im Hirne verwundet, die meinige ſo ſchnell als möglich ab, damit ich nicht ungerächt ſtürbe. Hierauf flog ich auf meinen Gegner zu, ſchlug ihm mehrere Vorderzähne mit dem Kolben mei⸗ nes Schießgewehres ein, und würde mit dieſem Inſtrumente ihm den Tod gegeben haben, wenn er ſich nicht losgemacht und ſeinen Hirſchfänger ergriffen haben würde, welchen er ſeinem Bedienten gegeben hatte, als er die Piſtole empfing.
Als ich die Art und Weiſe ſeiner Bewaffnung ſah, zog ich meinen Degen, warf ihm die Piſtole an den Kopf, packte ihn in einem Anfalle von Wuth an, und ſtieß ihm meine Waffe in den Mund, ſo vaß derſelbe auf der einen Seite bis an's Ohr aufge⸗ ſchlitzt wurde. Ob ihn der Schmerz dieſer Verwundung aus der Faſſung, oder die Unebenheit des Bodens zum Wanken brachte, weiß ich nicht, genug! er taumelte einige Schritte rückwärts. Ich folgte ihm ſchnell, und ſchnitt ihm mit einem Streiche die Sehnen ſeiner Handfläche ab, worauf er den Hirſchfänger fallen ließ und ſich nimmer wehren konnte. Ich weiß nicht, wie weit ich in mei⸗ nem blutdürſtigen Grimme gegangen ſeyn würde, wenn ich nicht in demſelben Augenblicke durch einen Hieb auf meinen Hinterkopf,


