Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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Dieſes traurige Ereigniß erfüllte mein Herz mit Kummer, um ſo mehr, weil Niemand ſich an Bord befand, dem ich ihn mit⸗ theilen, oder von dem ich die mindeſte Theilnahme hoffen durſte. Crampley war ſo weit davon entfernt, Gewiſſensbiſſe über des Doctors Tod zu empfinden, daß er vielmehr deſſen Andenken auf die herabwürdigendſie Weiſe behandelte, und behauptete, er habe ſich aus der bloſen Furcht vergiftet, wegen Meuterei vor ein Kriegsgericht geſtellt zu werden. Aus dieſem Grunde wollte er auch nicht das Kirchengebet für den Tobten leſen laſſen, ehe ſein Leichnam über Vord geworfen würde.

Nichts als die Hoffnung einer ſchnellen Erlöſung war im Stande, mich mit der brutalen Herrſchaft dieſes Paſcha zu ver⸗ ſöhnen, der, um mir das Leben noch mehr zu verbittern, meinen Liſchgenoſſen den Wunſch angedeutet hatte, ſie möchten mich aus ihrer Geſellſchaft verbannen. Dieſer Wink war nickt ſobald ge⸗ geben, als ſie ſeinem Wunſche ſich fügten, ſo daß ich mich genö⸗ thigt ſah, während des Reſts der Ueberfahrt einſam zu ſpeiſen, ein Zuſtand, der jedoch bald ſein Ende erreichte.

Wir waren bereits ſieben Wochen lang auf der hohen See, als der Schiffsconſtabel dem Capitän die Mittheilung machte, nach ſeiner Rechnung müßten wir Ankergrund haben, und er bitte, daß man das Loth auswerfe. Crampley ſchwur, der Conſtabel ver⸗ ſtehe die Schifffahrt nicht, denn wir befänden uns noch nicht ein⸗ mal hundert Seemeilen weit vom Ankergrund entfernt, und deß⸗ halb wolle er ſich gar nicht die Mühe nehmen, das Senkblei hin⸗ abzulaſſen. Demgemäß ſetzten wir unſere Fahrt den ganzen Nach⸗ mittag und die Nacht hindurch fort, ohne die Segel zu kürzen, ungeachtet der Conſtabler den Seilly⸗Leuchtthurm zu bemerken be⸗ hauptete, und am nächſten Morgen förmlich gegen des Capitäns Benehmen Einſprache that, weshalb er Arreſt erhielt.

Wir entdeckten dieſen ganzen Tag über kein Land, und Cram⸗ pley war verblendet genug, keinen Ankergrund zu ſuchen. Gegen