Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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nen, weil alle ſeine Bemühungen und zärtliche Sorgfalt für ſeine Perſon ihn nicht vor den böſen Einflüſſen der Sonne und des Wet⸗ ters bewahren konnten.

Als unſer Tyrann das Schiff verlaſſen und ſeinen Günſtling Mackſhane zu meiner unausſprechlichen Freude mit ſich fortgenom⸗ men hatte, kam unſer neuer Befehlshaber in einer zehnrudrigen Barke, die von einem breiten Sonnenſchirm überſchattet war, an Bord, und zeigte ſich in jeder Beziehung als das Gegenſtück von Dakum, denn er war ein langer magerer Mann und auf Weiſe gekleidet.

Ein weißer, mit einer rothen Feder beſetzter Hut ſein Haupt von dem ſein Haar in Locken, die hinten mit einem Bande geknüpft waren, auf ſeine Schultern herabfloß. Sein Rock beſtand aus wolkenfarbiger weißgeſtreifter Seide, und hatte einen ſo zier⸗ lichen Ausſchnitt, daß eine weiße goldgeſtickte Satinweſte ſich in ihrem vollen Glanze zeigte. Dieſe war an ihrem obern Ende offen, damit eine mit Granaten beſetzte Vorſtecknadel deſto beſſer hervorträte, die am Bruſttheile ſeines Hemdes ſchimmerte, welches letztere aus dem feinſten Batiſt beſtand und mit ächten Mechler Spitzen beſetzt war. Seine ſcharlachſammtnen Beinkleider hingen kaum ſo weit herab, daß ſie ſeine ſeidenen Strümpfe bedeckten, die ohne Falten ſich von blauen, mit Diamantſchnallen, die in der Sonne blitzten, beſetzten Maroquinſchuhen an ſeinen magern Bei⸗ nen hinaufzogen. Ein Degen mit ſtählerner Scheide, der mit Gold belegt und mit einem Bande, das in einer reichen Quaſte endigte, geziert war, ſtack an ſeiner Seite, und ein ambrabeſchla⸗ genes Meerrohr baumelte am Handgelenke. Die auffallendſten Theile ſeines Anzugs jedoch beſtanden aus einer Maske auf ſeinem Geſichte und aus weißen Handſchuhen in ſeinen Händen, die er nicht tmit der Abſicht anzuziehen ſchien, um ſie gelegentlich wieder abzulegen, ſondern mit einem hübſchen Ring an dem kleinen Fin⸗ ger jeder Hand befeſtigt hatte.