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Als wir nun glücklich in Jamaika angelangt waren, wo ich fri⸗ ſcher Vorräthe und anderer Wohlthaten mich erfreute, ſo nahm ich von Tag zu Tag an Stärke zu, und bald waren meine Geſund⸗ heit und Geiſteskräfte ſo blühend als je.
Als ich zum erſtenmale aufſtand, und ſo viel Stärke erlangt hatte, daß ich auf dem Verdecke mit einem Stocke in der Hand herumgehen konnte, ſtieß ich auf Doctor Mackſhane, der mit ver⸗ ächtlichem Blick an mir vorbeiging, und mich keines Wortes wür⸗ digte. Hinter ihm kam Cramplep, der mit hochmüthiger Miene auf mich herfuhr, und ausrief:„Das iſt eine ſaubere Kriegszucht an Bord, wenn ſolche faule Schleicher und Hundeſöhne, wie Ihr, unter dem Vorwande einer Krankheit nach Belieben ſich ſtrecken dürfen, während beſſere Leute, als ſie, zu harter Arbeit ſich be⸗ quemen müſſen.“
Der Anblick und das Benehmen dieſes Schurken ſetzten mich ſo in Wuth, daß ich mich kaum enthalten konnte, meinen Prügel über ſeinen Schädel zu ſchwingen. Als ich jedoch den Zuſtand mei⸗ ner noch fortdauernden Schwäche und meine Feinde im Schiffe, die nur auf eine Gelegenheit, mich zu ſtürzen, lauerten, bedachte, ſo bezwang ich meine Leidenſchaft, und begnügte mich damit, ihm zu ſagen: ich hätte ſeinen Uebermuth und ſeine Bosheit nicht vergeſ⸗ ſen, und hoffe, eines Tags auf dem Ufer mit ihm zuſammenzu⸗ treffen. Bei dieſer Erklärung grinste er, ballte die Hände zuſam⸗ men, und ſchwur, er ſehne ſich nach Nichts mehr, als nach einer ſolchen Gelegenheit.
Mittlerweile erhielten wir den Befehl, unſer Schiff für die Ruͤckkehr nach England in den Stand zu ſetzen, und mit Lebens⸗ mitteln nebſt Waſſer zu verſehen. Da jedoch unſer Capitän, aus dem einen oder andern Grunde, es nicht für rathſam hielt, ſein Vaterland um die Zeit wieder zu ſehen, ſo tauſchte er mit einem Herrn, der im entgegengeſetzten Falle ſich befand, und nichts ſehn⸗ licher wünſchte, als den tropiſchen Himmel wieder verlaſſen zu kön⸗


