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wort: den Unterſchied in den Religionsanſichten hätte ich noch nie⸗ mals in Betracht gezogen, folglich mich auch keiner beſonders hin⸗ gegeben, indeſſen ſey ich als Proteſtant erzogen worden.
Hierüber bezeugte der Caplan großes Erſtaunen und bemerkte, er könne nicht begreifen, wie man unter der engliſchen Herrſchaft einem Presbyterianer einen Poſten anvertrauen könne. Hierauf frug er, ob ich das Abendmahl empfangen habe, oder gefirmt worden. Als ich auf dieſe Fragen verneinend antwortete, ſo hielt er ſeine Hände empor, verſicherte, bei ſo bewandten Umſtänden mir keinen Dienſt erweiſen zu können, wünſchte, ich möchte nicht in die ewige Verdammniß kommen, und kehrte zu ſeiner Tiſchge⸗ ſellſchaft zurück, die ſich in der großen Kajüte und um einen Tiſch, der mit Bumbo*) und Wein beſetzt war, luſtig machten.
So ſchrecklich dieſe Worte klangen, ſo machten ſie doch nicht mehr Eindruck auf mich, als das Fieber, welches bald darauf, nachdem er mich verlaſſen hatten, den höchſten Grad erreichte. Ich ſah ſonderbare Bilder und ſchloß daraus, ich ſtehe auf dem Punkte, fieberwahnſinnig zu werden. Da ich mich aber in großer Gefahr des Erſtickens befand, ſo erhob ich mich in einem Anfalle von Raſerei mit der Abſicht, ins Meer zu ſtürzen, und, da mein Freund, der Sergeant, nicht zugegen war, ſo würde ich mich ſicherlich tüchtig abgekühlt haben, wenn ich nicht in dem Augen⸗ blicke, wo ich mein Bett verlaſſen wollte, eine Näſſe auf meinem Schenkel bemerkt hätte. Dieſer Anblick belebte meine Hoffnungen auf's Neue, und ich beſaß noch ſo viele Ueberlegung und Ent⸗ ſchloſſenheit, dieſes günſtige Symptom zu benutzen, indem ich das Hemd mir vom Leibe zog, und die Tücher meines Betts wegwarf. Hierauf wickelte ich mich in einen dicken Ueberwurf, und empfand in dieſer Umhüllung ungefähr eine Viertelſtunde lang alle Qualen
*) Bumbo iſt ein Getraͤnk, beſtehend aus Rum, Zucker, Waſſer und Muskatennuß.


