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Geſundheit in Gefahr zu ſetzen, nicht eher aufſtehen, als bis er ein friſches Hemde angezogen und ſeine Schweißlöcher ſich wieder gehörig geſchloſſen hätten. Zugleich bat er ſie, die Mühe über ſich zu neh⸗ men, und dafür zu ſorgen, daß angeſpannt und Alles beim Wirth berichtigt würde. Bevor ſie dieſes Geſchäft abgemacht hätten, ver⸗ ſicherte er ſie, würde er ſich völlig in reiſefertigem Stand befinden.
Unſer junger Herr verſetzte hierauf, daß es Jolter über ſich genommen habe, die Rechnung zu bezahlen, und daß die Bedienten ſchon bei den Wagen beſchäftigt wären, folglich kein Augenblick zu verlieren ſey. Er klingelte daher dem Lakaien des Doktors, und bat ihn, ſeinem Herrn in möglichſter Eile ein reines Hemd zu bringen.
Ehe der Burſche zurückkam, war es heller Tag geworden; und es kam ein Bote vom Hofmeiſter, um ihnen zu melden, daß ange⸗ ſpannt wäre. Des Doktors Verwirrung nahm zu Die Blicke ſeiner Geſellſchafter und deren anhaltende Zunöthigungen folterten ihn nicht wenig. Hierzu kam noch die ſehr unbehagliche Verfaſſung, in welcher er ſich befand, indem er ſich, wie er wähnte, in ſeine eigene Lake gelegt hatte. Endlich bediente ſich Peregrine, dieſes Zögerns überdrüſſig, des Vorrechs eines Kameraden, zog, indem er den Re⸗ publikaner der Faulheit beſchuldigte, plötzlich die Bettdecke ab, und legte ihn von Kopf bis zu Fuß in ſeinem ſchmählichen Zuſtande zur Schau.
Als ihn der Maler ſo erblickte, erhob er die Hände gen Him⸗ mel und rief mit erkünſteltem Erſtaunen:„Gott bewahre! der Doktor iſt des Todes! Mein Seel! alle ſeine Säfte ſind aus ſeinem Körper gelaufen. Oder haben Sie etwa eine Schüſſel Sillikikabei im Bette verſchüttet? Es riecht verflucht ſtark nach Salmiak.“
Peregrine, der ſich vorgenommen hatte, den Doktor ganz zu Boden zu ſchlagen, hielt ſeine Naſe mit den Fingern und Daumen zu, und fragte in einem ſchnaubenden Tone: ob er dieſem Zufall oft unterworfen ſey?
Die Scham und Kränkung des neuen Pindars war bei dieſer


