Teil eines Werkes 
9. Band, Peregrine Pickle : Roman : 2. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
Einzelbild herunterladen

240

ganze Sache ſchien vergeſſen zu ſeyn. Nachdem ſie ſich wieder in den Wagen geſetzt hatten, fragte der Maler unglücklicherweiſe nach der Bedeutung des Wortes: Testudo, das er unter den Kriegs⸗ geräthſchaften der Römer erwähnen hörte. Der Arzt beantwor⸗ tete dieſe Frage. Er beſchrieb aber dieſe Maſchine dem Offizier ſo wenig zu Dank, daß er ihm mitten in ſeiner Erklärung in's Ge⸗ ſicht widerſprach. Dieſer Umſtand reizte den Republikaner dermaßen, daß er in der Unbedachtſamkeit des Affekts die Worte:Unverſchäm⸗ ter Schlingel! ausſtieß. Sie waren kaum heraus, als ihm der Caledonier einen derben Naſenſtieber verſetzte. Zugleich ſprang Er⸗ ſterer aus der Kutſche und erwartete ihn auf feſtem Boden. Der Doktor machte indeß ſchwache Verſuche, ihm nachzukommen, und ließ ſich durch den andern Kriegsmann gar leicht zurückhalten. Pallet dem vor den Folgen bange war, in die er mit verwickelt zu werden fürchtete, brüllte laut um Vermittlung. 5 Unſer Held bemühte ſich, dieſen Aufruhr zu ſtillen, indem er dem Schotten vorſtellte: er habe ſich ja für die ihm wiederfahrene Beſchimpfung bereits Genugthuung genommen; und dem Doktor ſagte er; er hätte die erlittene Züchtigung verdient. Allein der Offizier, den die Betroffenheit ſeines Gegners vielleicht noch mehr ermuthigte, beſtand darauf, dieſer ſolle ihn um Verzeihung bitten. Der Doktor, der ſich nunmehr unter dem Schutz ſeines Freundes Pickle wähnte, alſo weit entfernt war, ſich dazu zu verſtehen, ſpie Gift und Rache. Deßhalb ſah ſich der Ritter, um allem Unheil ugen, genöthigt, dem Kriegsmann Arreſt anzukündigen, und ter der Aufſicht des andern franz en Herrn und ſeines igenen Kamttaden nach ſeiner Wohnun nden. Jolter, ſchon früher alle Merkwürdigkeiten en hatte, beglei ſie alſo, und überließ gern ſeine Doktor.