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Kaum hatte Pips dieſe Erklärung abgegeben, ſo ſchienen Pallets Eingeweide in eine ſolche Bewegung zu gerathen, daß ſie mit ſeinem Rückgrathe zuſammenſtießen. Seine Farbe verwandelte ſich, bloß das Weiße im Auge war noch zu ſehen, er ſenkte den unteren Kinnbacken, ſtemmte die Hände in die Seite, und ſuchte mit ſo con⸗ vulſiviſcher Todesangſt Brechen zu erregen, daß die ganze Geſell⸗ ſchaft außer Faſſung und in die höchſte Verwunderung gerieth. Seine Unpäßlichkeit vermehrte ſich noch dadurch, daß ſein Magen ſo ſtrenge an ſich hielt, und ſeinen Inhalt nicht wollte an des Tages Licht kommen laſſen, ſo mächtig ſein Abſcheu auch war. Dieß preßte ihm kalten Schweiß aus, und brachte ihn einer Ohnmacht nahe.
Pickle, den der Zuſtand des Bedrängten ängſtigte, verſicherte ihn, daß es ein veritables Kaninchen geweſen ſey, und daß er aus Spaß den Pips abgerichtet habe anders zu ſagen. Allein Pallet nahm dieſes Geſtändniß für einen freundſchaftlichen Kunſtgriff von von Pickle's Mitleid; deßhalb ſchlug es nicht im mindeſten bei ihm an. Doch verſtärkte er durch den Beiſtand eines tüchtigen Glaſes Branntwein ſeine Lebensgeiſter wieder. Er kam wieder ſo weit zu ſich, daß er unter vielen Verzerrungen des Geſichts ſich erklären konnte, das Gericht habe einen eigenen ranzigen Geſchmack, den er theils auf die Natur der franzöſiſchen Kaninchen, theils auf Rech⸗ nung der hieſigen Saucen geſchrieben habe. Sodann zog er gegen die ſchändlichen Ränke der franzöſiſchen Gaſtwirthe los, ſchrieb ihre Betrügereien dem Druck der Regierung zu, durch welche das Volk ſo weit herabgebracht würde, daß es ſich verſucht fühle, argloſe Fremde und Reiſende auf das Schmählichſte zu betrügen.
Jolter, der es nicht über ſich vermochte, ſich irgend eine vor⸗ theilhafte Gelegenheit entgehen zu laſſen, die Partie der Franzoſen zu nehmen, machte dem Maler bemerklich, er wäre ein eraſſer Igno⸗ rant in ihrer Polizei, ſonſt würde er wiſſen, daß, wenn nach gethaner Anzeige bei der Obrigkeit erhelle, ein Gaſtwirth habe einen Paſſagier, ſey er nun Inländer oder Ausländer, betrogen oder übel behandelt,


