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der Schuldige ſogleich genöthigt wäre, ſein Haus zuzuſchließen; und wenn ſein Betragen außerordentlich ſchlecht geweſen ſey, ſo werde er ohne das mindeſte Bedenken ſogar auf die Galeeren geſchickt.
„Was nun vollends das Gericht anlangt,“ ſetzte er hinzu,„das Ihre gegenwärtige Unpäßlichkeit veranlaßte, ſo will ich es auf mich nehmen, zu behaupten, daß es von einem wirklichen Kaninchen iſt, dem man in meinem Beiſeyn das Fell abgezogen hat. Und um dieſe Behauptung zu beſtätigen, will ich ohne irgend ein Bedenken davon eſſen, ob ich ſchon von dergleichen Frikaſſéen gerade kein Lieb⸗ haber bin“
Indem er dieß ſagte ſchlang er einige Portionen von dem ver⸗ dächtigen Kaninchen hinunter. Pallet ſchien es nunmehr wieder mit Augen der Liebe anzuſehen. Ja, er ergriff ſogar Gabel und Meſſer, und war eben im Begriff, Beides anzuſetzen, als ihn eine neue Be⸗ denklichkeit anwandelte, und er in die Worte ausbrach:„Aber, lieber Maſter Jolter, wenn es nun bei alle dem doch ein Kater wäre.— — Gott ſtehe uns bei! hier finde ich eine Klaue!“ und dabei zeigte er das Aeußerſte einer Zehe, deren fünfe oder ſechſe Pips von einer Ente, welche gebraten wurde, abgeſchnitten und mit allem Bedacht in die Frikaſſée hineinpractizirt hatte.
Der Hofmeiſter konnte dieſe Zeugniſſe nicht ohne einige Symptome von Unzufriedenheit und Reue anſehen. Er und der Maler ſaßen daher ſtillſchweigend und beſchämt da, und zogen einer dem andern ein ſchiefes Maul. Der Doktor, der Beide haßte, frohlockte indeß über ihren Unſtern, ermahnte ſie, guten Muhs zu ſeyn, und ihr Gericht nicht ſtehen zu laſſen.
Er ſey bereit, zu beweiſen, ſagte er, daß Katzenfleiſch ſo näh⸗ rend und ſchmackhaft als Kalb⸗ oder Hammelfleiſch ſey, vorausgeſetzt,
daß die beſagte Katze nicht in's Schweinegeſchlecht hinüberſpiele, und hauptſächlich mit Vegetabilien, oder Ratten und Mäuſen ge⸗ nährt worden ſey, welche letztere er für die delikateſten Leckerbiſſen erklärte. Es iſt Pöbelwahn, zu glauben, fuhr er fort, daß alle


