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mit Gewehr, Pulver und Blei wohl verſehen, falls ſie unterwegs von Räubern angegriffen werden ſollten.
Es mochte gegen eilf Uhr in der Nacht ſeyn, als ſie in Senlis eintrafen. Sie waren Willens, hier zu übernachten, und genöthigt, die Leute im Wirthshauſe aufzupochen, ehe ſie ein Abendeſſen be⸗ kommen konnten. Aller Vorrath im Hauſe reichte mit genauer Noth hin, ihnen ein mittelmäßiges Mahl zu bereiten. Pallet tröſtete ſich inzwiſchen über die Quantität der Schüſſeln wegen ihrer Qua⸗ lität. Die eine war ein Kaninchenfrikaſſée, ein Gericht, das er allen den Leckerbiſſen vorzog, die jemals auf der Tafel des Lurus liebenden Heliogabalus erſchienen ſeyn könnten.
Kaum hatte er ſich hierüber ausgelaſſen, als Peregrine, der faſt in Einem fort Fallen aufſtellte, ſich auf Koſten ſeiner Nachbarn zu beluſtigen, dieſe Erklärung auffing. Ihm fiel gleich die Geſchichte von Seipio und dem Maulthiertreiber aus dem Gil Blas ein, und er beſchloß, ſich einen Spaß mit Pallets Magen zu machen, der zu einer tüchtigen Abendmahlzeit ungemein aufgelegt ſchien. Er über⸗ dachte ſeinen Plan; und als die Geſellſchaft bei Tiſch Platz genom⸗ men hatte, firirte er den Maler ganz beſonders ſcharf.
Dieſer hatte ſich mit einer großen Portion von der Frikaſſée verſorgt, und fing an, mit vielem Wohlbehagen davon zu eſſen⸗ ungeachtet ſeiner ſtarken Eßluſt fiel ihm Pickle's Betragen auf. Er machte eine kurze Pauſe in ſeinem Kinnbackenſcharmützel, und ſagte: „Sie wundern ſich, mich ſo haſtig eſſen zu ſehen; aber ich habe einen beſtialiſchen Hunger, und dieſe iſt eine der beſten Frikaſſéen, die mir jemals vorgekommen ſind. In Dingen der Art ſind doch die Franzoſen Meiſter, das muß ich geſtehen! Auf Ehre und Seligkeit, ich habe noch nie ein delikateres Kaninchen gegeſſen, als das hier in dieſer Schüſſel!“
Peregrine beantwortete dieſen Lobſpruch nicht, ſondern wieder⸗ holte nur das Wort„Kaninchen!“ mit Zeichen der Verwunderung und einem bedenklichen Kopfſchütteln, daß der Maler dadurch wirk⸗


