Teil eines Werkes 
9. Band, Peregrine Pickle : Roman : 2. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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Statt ſich des Vorrechts eines Freundes zu bedienen, und ge⸗ radezu in des Doktors Zimmer zu gehen, ſchickte Pallet ſeinen Be⸗ dienten zu ihm, und ließ ihm melden, daß er morgen mit Pickle Paris verlaſſen würde, daher der Herr Doktor erklären möchte, ob er zu dieſer Reiſe Geſellſchaft leiſten wolle oder nicht.

Der Doktor, ſowohl über die Art, als über den Inhalt dieſer Nachricht ſtutzig, eilte ſogleich aufPallets Zimmer, und fragte nach dem Grunde eines ſo plötzlichen und ohne ſeine Zuſtimmung gefaßten Entſchluſſes. Als er aber vernahm, daß ihre Angelegenheiten ihn nothwendig machten, befahl er lieber, bevor er allein reiſen wollte, ſeine Sachen zuſammenzupacken, und war bereitwillig, ſich in die umſtände zu fügen. Doch gefiel ihm Pallets cavaliermäßiges Be⸗ nehmen nicht ganz. Er ließ gegen ihn einige Winke fallen, was er für eine wichtige Perſon ſey, und wie unendlich tief er ſich herab⸗ ließe, ihm ſo große Zeichen ſeiner Achtung zu geben. Allein jetzt hatten dergleichen Erinnerungen ihre Kraft bei dem Maler verloren. Er gab ihm mit einem boshaften Lächeln zu verſtehen, daß er ſeine Gelehrſamkeit, ſeine Geſchicklichkeiten und zumal ſein Kochtalent in gar keinen Zweifel zöge. Letzteres werde ihm unvergeßlich bleiben, ſo lange ſein Gaumen ſeine Funktion verrichten könne. Dennoch rieth er wohlmeinend, wegen der entarteten Eſſer unſerer Zeit, das Salmiak in der nächſten Sillikikabei, die er muchen würde, zu ſparen, und mit dem Teufelsdreck, den er ſo reichlich in die ge⸗ bratenen Hühner geſtopft habe, ökonomiſcher umzugehen, wofern er nicht Willens wäre, ſeine Gäſte zu Patienten zu machen, um ſich für die Koſten der Mahlzeit hinlänglich zu entſchädigen.

Den Doktor verdroß dieſe Spötterei, und er blickte den Maler voll Unwillen und Verachtung an; weil er ſich aber nicht Engliſch ausdrücken wollte, damit Pallet bei fortgeſetzter Fehde dadurch nicht zu ſehr erbittert werden und ohne ihn abreiſen möchte, ſo machte er ſeinem Aerger in griechiſcher Sprache Luft, und deklamirte mit vieler Giftigkeit: