Teil eines Werkes 
9. Band, Peregrine Pickle : Roman : 2. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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kehren; denn die Baſtille hatte einen ſo ſchrecklichen Eindruck auf ihn gemacht, daß er beim Vorüberrollen jedes Wagens zuſammen⸗ ſchauderte und bei dem Anblick jedes franzöſiſchen Soldaten erblaßte.

Da ſein Herz zu voll war, ſo beklagte er ſich über des Doktors Gleichgültigkeit, und erzählte, was ſich bei ihrer Zuſammenkunft ereignet hatte, mit deutlichen Aeußerungen des Widerwillens und der Unehrerbietigkeit. Beide wurden nicht vermindert, als ihm Jolter das Benehmen des Arztes erzählte, da er zu ihm geſandt hatte, um ſich mit ihm über die Mittel zu berathſchlagen, durch welche ihre Gefangenſchaft abgekürzt werden könnte. Selbſt Pickle ärgerte ſich über die Gefühlloſigkeit des Doktors, und da er merkte, wie tief der Doktor in der Meinung ſeines Reiſegefährten geſunken war, ſo beſchloß er, dieſe Unzufriedenheit und Uneinigkeit zu nähren und dieſe Männer bei Gelegenheit in eine offenbare Fehde zu bringen. Er ſah voraus, daß ihm dieß manchen Spaß machen würde, wobei der Charakter des Afterpoeten in ein ſolches Licht geſtellt werden fönnte, daß er dadurch für ſeine Arroganz und Herzloſigkeit nach⸗ drücklich geſtraft würde. Zu dieſem Ende richtete er verſchiedene ſatyriſche Ausfälle gegen des Doktors Pedanterie und Mangel an gutem Geſchmack. Beides zeige ſich, ſagte er, ganz klar durch die auswendig gelernten Citate aus den alten Autoren und aus ſeinem affektirten Widerwillen gegen die ſchönſten Gemälde von der Welt, die er nicht mit ſolcher Unempfindlichkeit würde haben anſehen kön⸗ nen, wenn er nur einen Funken von Einſicht gehabt hätte. Sein lächerliches Banket ſetze allem die Krone auf. Nur ein ganz aus⸗ gemachter Haſenfuß ohne alle feine Empfindung und Sinn hätte vernünftigen Weſen ſo etwas zubereiten oder vorſetzen können. Mit Einem Worte, unſer junger Herr ließ die ganze Artillerie ſeines Witzes mit ſolchem Erfolge gegen den Doktor ſpielen, daß Pallet wie aus einem Traume erwachte und mit herzlicher Verachtung gegen den Mann von dannen ging, für den er zuvor eine abgöttiſche Ver⸗ ehrung gehegt hatte.