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er eine lächerliche Figur gemalt, und darunter den Namen des von ihm beleidigten vornehmen Herrn geſetzt hatte. Neben demſelben ſtand ein engliſcher Schäferhund, der ſein Bein aufhob und Waſſer in deſſen Schuhe ließ. Seine Vermeſſenheit war ſo weit gegangen, dies Sinnbild durch ſatyriſche Randgloſſen in franzöſiſcher Sprache zu erläutern.
Jolter ſträubte ſich das Haar, als er dieſe Inſchriften geleſen hatte. Selbſt der Schließer wurde durch ſein dreiſtes Betragen in Verwirrung und Furcht geſetzt; ſo etwas war ihm bei keinem der Bewohner dieſes Orts vorgekommen. Er vereinigte ſich jetzt mit Pickle's Freund, ihn zu überreden, des Miniſters leichte Forderung zu erfüllen. Weit entfernt, den Rath dieſes Anwalds anzunehmen, führte ihn unſer Held mit großen Ceremonien an die Thüre, und entließ ihn mit einem Tritt auf den Hintern.
Auf Jolter's flehentliche Bitten, ja ſelbſt auf ſeine Thränen gab er keine andere Antwort, als: er würde ſich nie ſo weit demüthigen, da er kein Verbrechen begangen habe; er verlange, daß ſeine Sache dem großbrittanniſchen Hofe zur Entſcheidung übergeben werde, in⸗ dem es deſſen Schuldigkeit ſey, ſeinen Unterthanen zu ihrem guten Recht zu verhelfen. Inzwiſchen bat er, daß Pallet, der in einem andern Gemache eingeſperrt und nachgiebiger Gemüthsart wäre, das Anerbieten annähme.
Als der Hofmeiſter hierauf den Mitgefangenen zu ſehen be⸗ gehrte, entgegnete ihm der Schließer, wegen der Dame habe er keine Befehle erhalten, könne ihn alſo nicht in ihr Gemach einlaſſen, ob⸗ wohl er dabei gefällig genug war, ihm zu erzählen, wie die Gefan⸗ gene durch ihre Einkerkerung ſehr gebeugt ſcheine, und ſich manch⸗ mal als eine Wahnſinnige geberde.
Jolter, dem auf dieſe Weiſe alle ſeine Bemühungen fehlgeſchla⸗ gen waren, verließ die Baſtille mit ſchwerem Herzen, und berichtete ſeine fruchtloſen Unterhandlungen dem Geſandten, welcher ſich nun nicht enthalten konnte, einige bittere Ausdrücke über die Starrköpfig⸗


