Teil eines Werkes 
9. Band, Peregrine Pickle : Roman : 2. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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28 ſich zu lenken, und⸗ bezeigte ſich ſehr demüthig gegen ſie; allein ſie war ſo boshaftandächtig, daß ſie nichts als ihr Buch anſah und ihn keines Blickes würdigte. Er beſuchte fleißig das Caffeehaus, und bemühte ſich mit Miß Sophiens Vater Bekanntſchaft zu machen, um von ihm in ſein Haus genöthigt zu werden. Auch dieſe Erwartung ſchlug fehl. Der vorſichtige alte Herr ſah ihn für einen von jenen Gvehementen) Brautſchatzjägern an, die im Lande umhergehen und ſuchen, wen ſie verſchlingen; daher wies er alle ſeine Zuvorkommen⸗ heiten mit Wohlbedacht von ſich ab. Voll Verdruß über ſo manche vergebliche Bemühung, begann er an der Erreichung ſeines Zweckes zu verzweifeln. Der letzte Angriff, den er erſann, beſtand darin, daß er ſein Logis bezahlte zu Mittag ein Pferd nahm, und allem

Anſchein nach dahin reiste, von woher er gekommen war. Er ritt

indeß nur einige Meilen weit, kam in der Dämmerung wieder un⸗ bemerkt zurück, ſtieg in einem andern Wirthshauſe ab, befahl dem Pips, nicht über die Thürſchwelle zu gehen, hielt ſich ſelbſt inkognito, und bediente ſich eines andern Menſchen zur Schildwache bei Emiliens

Wohnung.

Es dauerte nicht lange, ſo erntete er die Früchte ſeines fein

angelegten Planes ein. Am folgenden Nachmittag berichtete ihm ſein

Späher, die beiden jungen Damen wären in den Park ſpazieren ge⸗

gangen. Er folgte ihnen augenblicklich, mit dem feſten Entſchluß, mit ſeiner Gebieterin, ſelbſt in Gegenwart ihrer Freundin, zu einer Erklärung zu kommen, indem Letztere vielleicht im Stande wäre, ſich für ihn zu verwenden. Als er ſie von der Stadt ſo weit entfernt ſah, daß ſie nicht zurückkehren konnten, ehe er Gelegenheit gehabt hatte, ſeinen Ent⸗

ſchluß auszuführen, verdoppelte er ſeine Schritte und erſchien ſo plötz⸗

lich vor ihnen, daß Emilie nicht umhin konnte, ihr Erſtaunen durch

einen Schrei zu erkennen zu geben. Unſer Liebhaber nahte ſich ihr mit einer demüthigen und unterwürfigen Miene, und hat, ihm zu

ſagen, ob ihr Widerwille unverſöhnlich ſey?Weßhalb verweigern