Teil eines Werkes 
9. Band, Peregrine Pickle : Roman : 2. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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Sie mir ſo grauſam das Vorrecht, das ſelbſt dem ärgſten Miſſethäter zu Gute kommt? Theure Miß Sophie(hiermit wandte er ſich an ihre Gefährtin),erlauben Sie, daß ich Sie um Ihre Fürſprache bei Ihrer Coufine bitte. Ich bin überzeugt, Sie ſind ſo gütig, ſich meiner Sache anzunehmen, ſobald Sie ſich von der Gerechtigkeit der⸗ ſelben überzengen Ich ſchmeichle mir, durch Ihre Vermittelung das leidige Mißverſtändniß zu beſeitigen, das mich ſo unglücklich gemacht hat.Mein Herr, antwortete Sophie,Sie haben das Anſehen eines feinen Mannes, und ich zweifle nicht, daß Ihr Betragen Ihrem Aeußern ſtets entſprochen haben wird. Sie müſſen mich aber ent⸗ ſchuldigen, daß ich das mir aufgetragene Geſchäft für Jemand nicht übernehmen kann, den ich nicht die Ehre habe, zu kennen.Miß, verſetzte Peregrine,ich hoffe, Miß Emy ſoll meine Anſprüche auf einen ſolchen Charakter rechtfertigen ungeachtet ihres Mißvergnügens über mich, deſſen Geheimniß ich mir auf Ehre nicht zu erklären weiß, und wenn auch mein Leben auf dem Spiele ſtünde.

Mein Gott! Sir Pickle, ſagte Emilie, die ſich mittlerweile wieder geſammelt hatte,ich habe nie Ihre feine Lebensart und Ihren guten Geſchmack in Zweifel gezogen; allein ich bin entſchloſſen, Ihnen nie Veranlaſſung zu geben, Ihre Talente auf meine Koſten zu üben. Beunruhigen Sie daher nicht ferner ſich ſelbſt und mich! Kommen Sie, Sophie, laſſen Sie uns nach Hauſe gehen!Gütiger Gott! Miß, rief unſer Liebhaber mit großer Aufwallung,warum wollen Sie mich durch ſolche unmenſchliche Gleichgültigkeit um meinen Ver⸗ ſtand bringen? Bleiben Sie, theure Enilie! Auf meinen Knieen be⸗ ſchwöre ich Sie, hören Sie mich an! Bei Allem, was Ihnen heilig iſt, ich bin völlig ſchuldlos. Irgend ein Schuft, der mir mein Glück nicht gönnt, muß ſie hintergangen haben, um meiner Liebe den Todes⸗ ſtreich zu verſetzen.

Da Miß Sophie, die eine ſtarke Doſis von Gutherzigkeit beſaß,

und durch ihre Baſe den Grund ihrer Zurückhaltung kannte, den

jungen Mann von einem Unwillen gerührt ſah, der, wie ſie wußte,