Teil eines Werkes 
9. Band, Peregrine Pickle : Roman : 2. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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kenntniß zu unterſchreiben und das Schiboleth ihrer Partei auszu⸗ ſprechen. Sie fanden bei der Ausführung dieſes Entwurfs mehr Widerſtand, als ſie geglaubt hatten. Es wurden ihnen Gründe ent⸗ gegen gehalten, denen ſie nicht widerſtehen konnten; die Naſen von Einigen und die Augen von Andern trugen in kurzer Zeit Merkmale des hartnäckigſten Widerſpruchs. Ihr Führer brachte ſie endlich mit einem andern Trupp der ſich in einem ähnlichen Zuſtande befand, in ein Treffen. Er zog ſich ganz ſäuberlich heraus, und begab ſich liſtigerweiſe in ſein Logis; denn er ſah voraus, daß die Obern gar bald Nachricht davon haben würden, worin er ſich auch nicht irrte. Der Prorektor, der ſeine Runde ging, ſtieß von ungefähr auf dieſe Tumultuanten. Durch ſeine Autvrität fand er Mittel, dieſen wilden Aufruhr zu dämpfen. Er erkundigte ſich nach den Namen dieſer Schwärmgeiſter, und ließ ſie nach Hauſe gehen. Doch nahm er an der Aufführung Einiger von ihnen, deren Amt und Pflicht es war, den unter ihrer Aufſicht befindlichen jungen Leuten mit beſſern Bei⸗ ſpielen vorzugehen, kein geringes Aergerniß.

Um Mitternacht brachte Pips, der Befehl hatte, in einiger Ent⸗ fernung zu warten und auf Jolter'n Acht zu haben, dieſen unglück⸗ lichen Hofmeiſter auf dem Rücken nach Hauſe getragen.(Peregrine hatte dafür geſorgt, daß er in's Collegium eingelaſſen wurde.) Es fand ſich, daß er unter andern Leuten auch ein paar Quetſchungen im Geſicht bekommen hatte, die ſich den folgenden Morgen in einem blauen Kreiſe unter jedem Auge zeigten. Dieß war ein kränkender Umſtand für einen Mann von ſeinem Charakter und Betragen, zu⸗ mal da er vom Prorektor? eine Einladung erhalten hatte, ſogleich vor ihm zu erſcheinen. Mit großer Reue und Demuth fragte er ſeinen Untergebenen um Rath. Dieſer, der zum Zeitvertreib malte, verſicherte ihm, er wolle die Zeichen ſeiner Schande ſo geſchickt mit Fleiſchfarbe bedecken, daß es beinahe unmöglich ſeyn ſollte, die künſt⸗ liche Farbe von der wahren zu unterſcheiden. Der höchſt betrübte Hofmeiſter ließ ſich dieſes Auskunftsmittel viel lieber gefallen, als daß