Teil eines Werkes 
2. Theil (1855)
Entstehung
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ſchäftigſten iſt der Capitain, aber er weiß es auch warum. Mit ſeinen Schiffsjungen ſcharwerkt er ſchon ſeit zwei Stunden in dem Theil des Zwiſchen⸗ deckes umher, der der Kajüte zunächſt liegt und mit derſelben durch eine Thür verbunden iſt. Von den Deckofficieren und Matroſen iſt keiner in das Ver⸗ trauen gezogen worden. Die Steuerleute ſind mit geſunden Augen und Ohren blind und taub, denn ſie wollen es ſein und die Jungen ſehen aus, wie die Sphinx in der Wüſte, wenn ſie auf Augenblicke zu Deck kommen und der Eine oder Andere ſie bei Seite zieht und leiſe fragt, was denn unten eigent⸗ lich los iſt?

Auch die junge Dame in der Deckskajüte iſt nicht müßig. Zwiſchen ihr und dem Zwiſchendeck beſteht ein lebhafter Verkehr. Einer der Jungen iſt bereits drei Mal mit einem leeren Korbe die Treppe hinaufgeſtiegen und hat einen gefüllten zurückgebracht.

Als die Glocke zur Zeit der vierten Stunde angezogen wird, zum Zeichen, daß die Nachmittags⸗ wache zu Ende iſt und der Plattfuß beginnt, erhebt ſich der Capitain von ſeiner gaſtlichen Tafel und ſagt:

Meine Herren, es iſt heute Weihnachtsabend und ich habe beſchloſſen, ihn mit allen Leuten, ohne Anſehen der Perſon, ſo harmlos zu verleben, wie