Teil eines Werkes 
2. Theil (1855)
Entstehung
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Was in den Dünen vorgeht.

Si kommen in das Dorf zurück, eine ganze Ge⸗ ſellſchaft mit verdrießlichen Geſichtern. Alle unbe⸗ friedigt, erſchöpft. Von der Düne herab kommen ſie, dem todten Sandrücken, der zwiſchen See und Land ſich ausdehnt, und haben umſonſt nach dem Leben auf und in ihr geforſcht. Darum ſind ſie verſtimmt und kehren heim zu ihrem grünen, ſonnigen Wald. 3 bekrele den ſchmalen Weg, der von dem letzten Hauſe des Dorfes dem Strande zuführt. Er ſchlängelt ſich durch ein mageres Kornfeld, bis er ſich in ein Labyrinth von Weiden verliert, die als ein ſchützender Wall gegen die See gränzen. Die erſten Bäume ſind ſtark und kräftig mit reichem Ge⸗ weig; allmählich ſchrumpfen ſie zuſammen, bis ſie endlich ſich ſammt der Wurzel im Sande verlieren.

Dort wagen ſich nur noch einzelne Binſen her⸗ vor. Zwiſchen ihnen liegen verſtreute Haufen See⸗

tung, von den Wellen zum Trocknen dahin geworfen. 3 1