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eine brennende Laterne an den Topp und feuert einen blinden Schuß ab; das wird ihn lehren, auch ein Licht zu zeigen.“
Der Steuermann ging; der Offizier aber ſagte vor ſich hin:
„Es iſt eine Sünde und Schande, daß ich ſo handle und dieſen Kerl nicht längſt in Grund und Boden geſchoſſen habe. Aber....“
Er ward unterbrochen. Die Dame erſchien aus freien Stücken auf der Gallerie und winkte dem Zollfutter freundlich zu. In denſelben Augenblicke ging die Laterne nach oben und der befohlene Schuß ward abgefeuert. Die Dame auf der Gallerie der Yacht ſchwankte und fiel nieder.
„Herr Gott im Himmel!“ ſchrie der Offizier. „Das war ein ſcharfer Schuß.“
„Denke nicht daran!“ ſagte der Matroſe.„Nichts als loſes Pulver, aber ein tüchtiger Pfropfen darauf. Die muß aus einem mürben Teiche geknetet ſein, daß ſie davon umfällt.“
Die Nebel verdichteten ſich ſchnell. Dem Offi⸗ zier ſchlug das Herz. Er fühlte, daß er die Flucht des Schmugglers hätte verhüten können und ſchwebte zugleich in Angſt um das Schickſal der Dame, die ſich ihm anvertraut hatte. Der Steuermann hatte


