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und mit wehendem Schleier. Sie machte Zeichen über Zeichen und ſtreckte die Arme voll Sehnſucht nach dem Zollkutter aus. Ein Matroſe, der dicht neben dem Lieutenant ſtand, blies die glimmende Lunte an und ſagte:
„Mit Vergunſt, Herr. Jetzt könnte ihm eins auf den Pelz brennen.“
Mit feſter Hand hielt ihn der Offizier zurück.
Der Steuermann, der Alles errieth, zog den Matroſen ſeitwärts und ſagte:
„Siehſt nicht, was da auf dem Spiegel ſteht? Iſt ohnedies mißlich mit ſolchen Kugeln. Ehe man ſich es verſieht, ſetzt ſo ein Ding eine koſtbare Ladung in Brand und für Staub und Aſche giebt es kein Geld zum Ertragrog.“
Der Lieutenant ſammelte ſich nur mit Mühe. Als der Schmuggler merkte, daß der Zollkutter das Feuern einſtellte, holte er wieder alle Segel ſcharf an den Wind. Die Dame winkte mit ihrem weißen Tuche einen freundlichen Gruß hinüber.
Die Verfolgung wurde keinen Augenblick unter⸗ brochen. Der Offizier verließ ſeinen Platz nicht. Als der Abend hereinbrach und der Nebel aus der Tiefe braute, ſagte er zu dem Steuermanne:
„Wir werden ihn verlieren zur Nacht. Hängt


