Teil eines Werkes 
2. Theil (1855)
Entstehung
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Anker und der geprieſene Beſitzer nimmt die Glück⸗ wünſche aller Perſonen entgegen, die am Bord ver⸗ ſammelt ſind. Der ganze Bau iſt von Fahrzeugen umringt. Einige bringen geladene Gäſte, Andere warten geduldig, ob nicht ſie ebenfalls die Reihe trifft, wenn auch nicht von der Kajüte, ſo doch vom Fockmaſt aus, denn dieſe Jollenführer, Schuten⸗ knechte und andere kleine Hafenpiraten haben eine ſtets trockene Gurgel und ein ſtets leeres Glas.

Herr Ehrenfried Möller hat mit Anſtand ge⸗ hört und erwiedert. Jetzt aber macht er mit einem Male den Ceremonieen ein Ende, indem er ruft:

„Danke, meine Damen! Danke, meine Herren! Ganz von mir ſo empfangen, wie von Ihnen gemeint. Es bleibt unter uns Alles beim Alten. Nun aber wird es wohl Zeit ſein, ein wenig an unſere Behag⸗ lichkeit zu denken und ich bitte allerſeits, mir zu fol⸗ gen und vorlieb zu nehmen.“

Mit dieſen Worten ſteigt Herr Ehrenfried Möl⸗ ler die Treppe zur Staatskajüte hinab, wo ein feſt⸗ liches Mahl für die Taufpathen hergerichtet ward.

Der ehemalige Oberſteuermann der„Alma“ war nicht wenig erſtaunt, als ſein früherer Capitain ihn in das Zwiſchendeck führte, um ihm einige dort ge⸗

toffene Einrichtungen zu zeigen, wie er ſagte, und II. 4