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Jetzt!
„Die letzten Stützen!“ ſpricht der Meiſter laut und vernehmlich.
Noch drei Schläge und abwärts vom Helgen ſauſt das Schiff zwiſchen den Schmerbalken; erſt zögernd, langſam; als fürchte es das feuchte Wellen⸗ bad, das ihm luſtig entgegen rauſcht, dann ſchneller und ſchneller, bis es den Waſſerſpiegel berührt, und die Fluthen zertheilt, die erſchrocken zurückweichen vor dem ungeſtümen Gaſt, der ſich tief hinabtaucht in das Element, dem er von jetzt ab unwandelbar an⸗ gehört.
Eine geſchickte Leitung des Steuers läßt das noch im vollen Gange befindliche Schiff einen leich⸗ ten Bogen machen und als es die gehörige Lage hat, fällt zum erſten Male der Anker vom Buge und die aufgerollte Kette raſſelt klirrend in die Tiefe.
Es iſt geſchehen. Eine Minute herrſcht noch tiefe Ruhe am Bord, denn erſt will Jeder ſich über⸗ zeugen, ob es Wirklichkeit iſt, was blitzſchnell an ihm vorüberflog. Dann aber ruft das Werftcorps ihm ein dreifaches Hurrah nach, das vom Bord aus be⸗ antwortet wird und ſich fortpflanzt, ſtromauf und ſtromab, wo noch eine Menſchenkehle zu finden iſt. Feſt liegt der ſtattliche„Johannes“ vor ſeinen


