Teil eines Werkes 
2. Theil (1855)
Entstehung
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erklang es, übertönt von ſchmetternden Trompeten und von dem Jubel des Volkes am Strande und auf dem Strom, der ſich fortwälzte von Gruppe zu Gruppe, von Deck zu Deck und nur erſt allmählig verhallte.

Endlich beruhigte man ſich. Der Baas fragte den Kaufherrn, ob es ihm jetzt genehm wäre? Nach erhaltener Erlaubniß eilte er nach unten und traf ſeine Anordnungen. Das ganze Werftcorps, bewaff⸗ net mit mächtigen Aexten, umzingelte den Bau, um die Stützen wegzuſchlagen, die das Schiff auf dem Helgen feſthielten.

Alle Augen richteten ſich auf den Baumeiſter.

Dieſer ließ den letzten, prüfenden Blick über den ganzen Rumpf hingleiten und rief laut:

„In Gottes Namen! An das Werk alle Mann!“

Dumpf fallen die Schläge in regelmäßiger Folge. „Ho! Hi! Ho!“ Eine Stütze finkt nach der andern. Es iſt, als ob ein leiſes Zittern durch den Rumpf ſiegt, der ſichtbar jedem Auge bisher regungslos lag.

Eine Todtenſtille iſt überall auf Waſſer und Land. Sie halten den Athem an ſich. Die Furcht⸗ ſanſten wechſeln die Farbe und blicken ſeitwärts, denn es bedarf einer geringen, nicht zu berechnenden Kleinigkeit und das furchtbarſte Unglück....“