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andächtig auf die eindringlichen Worte, am meiſten aber Herr Ehrenfried Möller ſelbſt, der ein rechter Mann aus der alten Schule noch voll des Glau⸗ bens war, daß ein noch ſo tüchtiges Menſchenwerk nur dann erſt recht gelingen könne, wenn es im Namen Gottes begonnen werde. Darum, als der Geiſtliche endete, ſagte Herr Ehrenfried Möller aus voller Bruſt„Amen!“ und„Amen!“ wiederholten die Anweſenden mit feierlichem Ernſte.
Nun erſchien der Zimmerbaas ſammt den Mei⸗ ſtern der Gewerke, die Theil gehabt am Bau und reichte der Tochter des Rheders einen ſilbernen Becher, gefüllt mit edlem deutſchen Weine. Sie trat an den Rand des Steuers und ſagte zögernd:
„Nach dem Willen meines Vaters taufe ich dies gute Schiff, indem ich ſein Steuer mit dieſem guten Weine netze. Ich thue es im Namen Gottes, und nenne Dich, wie Du fortan heißen ſollſt, Jo⸗ hannes. Heiße Johannes von dieſer Stunde an, bis noch eine Deiner Planken mit der andern zu⸗ ſammenhängt. Und überall, wo Dein geſegneter Kiel landet, bringe und empfange er Freude und Heil. Es lebe der Johannes!“
Flinke Burſche hatten volle Gläſer herumgereicht und:„Der Johannes lebe hoch! Und dreimal hoch!“


