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„Was wollt Ihr hier? Es läuft viel Spitzbuben⸗ Geſindel in der Welt herum.“
„Verſündigt Euch nicht!“ ſagte der Alte ernſt. „Ich habe Euch nichts genommen und der Dank, den ich Euch für die kurze Raſt ſchulde, habt Ihr mit Euern harten Worten getilgt“
Der Wirth ſah dem ſcheidenden Alten nach und ſagte von der Seite ſchielend:
„Das iſt der tolle Flaggentroſt! Wo der ſich ſehen läßt, bringt er Unglück.“
Der Alte keuchte mühſam den Weg entlang, der zu dem Vorſprung führt, der ſcharf abfällt in die See hinein. Dort blieb er ſtehen. Das Wetter hatte ſich aufgeklärt. Die Sonne war in einen Kranz von Wolken untergegangen; oben aber ward es klar und einzelne Sterne blickten neugierig dem ſcheiden⸗ den Tage nach.
„Ich bin am Ende,“ ſprach der Alte.„Meine letzte Hoffnung iſt begraben. Was ſoll ich hier?“
Die See rauſchte auf. Der Alte hörte ſie und ſagte:
„Du ſollſt mich aufnehmen zur letzten Raſt. Auf Dich bin ich geboren. Deine Wellen waren meine Spielgenoſſen. Auf dem Lande habe ich keine Heimath, wo ich mein müdes Haupt niederlegen


