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ſagte er, nachdem er ſich an der Angſt des Wirthes
genug geweidet.„Wer ſolche Dinge treibt, wie Ihr,
niß doppelte Schlöſer und dreijache Riegel haben“4
„Warum ſoll ich mein Haus zuſperren?“ ent⸗ gegnete der Wirth ſtotternd.„Wenn anders die paar Bretter, die mich vor Wind und Wetter ſchützen, ein Haus heißen können. Bei mir hat Jeder und alle Zeit Zutritt. Diebe ſind hier nicht, und was könn⸗ ten ſie auch einem armen Teufel nehmen, wie ich bin.“
„Ein armer Teufel mit einem reichen Magazin von Sammt und Seide und Goldbrocat“ lachte der Steuerreiter.„Und dabei geht Ihr Tölpel mit dem koſtbaren Gute ſo fahrläſſig um, als ob es zu ſchlecht wäre, um ein verwittertes Bootſegel damit zu flicken. Iſ mir lieb, daß ich Euch endlich einmal gefangen. Hat lange gedauert, denn Ihr ſeid ſchlaues Geſin⸗ del alle miteinander. Aber nun halte ich Euch wiſchen den Fingern und Ihr ſollt mir nicht ent⸗ ſchlüpfen.“
Der Wirth fuhr mit der Hand über die Stirn und athmete tief, als erwache er ſoeben aus dem Schlafe. Er ſah den Steuerreiter mit einem Schafs⸗ geſicht an und ſprach:
„Mit Gunſt, lieber Herr. Ich war ein wenig


