Teil eines Werkes 
2. Theil (1855)
Entstehung
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derkommen. Was da? Hei! Das wäre ſo etwas für die Dore⸗Marie, muthmaße ich. Laßt'n mal ſehen.

Er nahm ein Meſſer und trennte den Ballen behutſam auf. Schöne Seidentücher in bunten, glänzenden Farben leuchteten ihm entgegen:

Das mag ich leiden. Sieht in dem Packen aus, wie in des Herrn Paſtors Garten, wenn der Mohn blüht. Thue ich der Dirne das um den

a wird alles Weibsvolk im Dorfe aſchgrau vor Aerg ich habe einen doppelten Spaß. Drei Stücke werden es thun. Er legte ſeinen Raub beiſeite, nähte den Ballen ſorgfältig wieder zu und machte einen zweiten auf Ueberall fand er etwas, das ihm wohlgefiel und rund um ihn her ſah es aus, wie in einer Kram⸗ bude auf der Kirmes. Wohlgefällig trank er ſeine Kanne leer und rieb ſich ſchmunzelnd die Hände. Da kam es ihm vor, als huſche es, wie ein Schat⸗ ten, an der Laterne vorüber. Erſchreckt ſprang er auf und blieb mit offenem Munde ſtehen. Der Fuchs wurde von einem ſchlaueren Fuchſe überliſtet. Der Steuerreiter war eben in die Höhle getreten und ſah ihn höhniſch lächelnd an.

Ihr habt Euere Thür ſchlecht verwahrt, Mann!