104 zwar von der Erde aufgeſtanden, ohne ſich jedoch ge⸗ rade aufzurichten, und ſtand vor den Prinzeſſinnen des kaiſerl. Hanſes mit gebücktem Leibe und geſenktem Haupte; eine Hand hielt er zwiſchen ſeine Augen und die ihrigen, wie ein Menſch, welcher ſein Geſicht vor den Sonnenſtrahlen, die ihm ins Geſicht ſcheinen, ſchützen will. Er erwartete alſo in Stille die Be⸗ fehle derjenigen gegen welche er glaubte unehrerbietig zu handeln, wenn er ihnen die geringſte Bewegung vorgeſchlagen hätte, und beſchränkte ſich ihnen im All⸗ gemeinen zu bethenern, daß ſein Haus und ſeine Skla⸗ ven unter ihren unumſchränkten Befehlen ſtuͤnden. Die Gräfin von Paris und ihr kriegeriſcher Gemahl waren dagegen die Gegenſtände der beſonderen Neu⸗ gierde der Kaiſerin Irene und ihrer gelehrten Tochter Anna Comnena. Dieſe beiden Prirzeſſennen glaubten nie zwei merkwürdigere Muſter menſchlicher Stärke und Schönheit geſehen zu haben; aber durch einen ſehr natürlichen Trieb zogen ſie die männliche Haltung des Grafen den Reizen des Weibes vor, welche in den Augen ihres Geſchlechtes etwas zu Stolzes und Männ⸗ liches hatte, um ganz anzuſprechen. 7 Der Graf und die Gräfin hatten auch einen beſon⸗ deren Gegenſtand der Aufmerkſamkeit in der angekom⸗ menen Gruppe; und in der That war dieſer Gegen⸗ ſtand das ungeheure Thier, welches ſie zum erſten Male ſahen, und das als Laſtthier zum Dieuſte der Kaiſerin und ihrer Tochter gebraucht wurde. Die
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