Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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95 errothet wäre ſeine halbentblößten Glieder zu zeigen und er ſchien bereit, ſeinen Begleitern die Töne einer Pansflöte hören zu laſſen, welche er in der Hand hielt. Drei Nymphen, welche den Grazien durch die ſchoͤnen Verhältniſſe ihrer Glieder und durch ihre wenige Gewaͤnder aͤhnlich waren, nahmen die drei an⸗ dern Niſchen ein: eine jede war in einer verſchiede⸗ uen Haltung, und ſie ſchienen nur die erſten Klänge der Muſik abzuwarten, um ſich aufzuſchwingen und einen munteren Tanz zu beginnen. Der Gegenſtand war ſchoͤn, aber ein wenig unpaſſend als Zierde für die Wohnnng eines Weiſen, wie Agelaſtes zu ſeyn be⸗ hauptete.

Er ſchien zu fühlen, daß dieſe Bemerkung in dem Geiſte ſeiner Gäſte aufſteigen könnte. Dieſe Bild⸗ ſaulen, ſagte er, welche in einer Zeit der höchſten Voll⸗ kommenheit der griechiſchen Kunſt verfertigt worden waren, wurden ſonſt als Theile eines Chors von Nym⸗ phen betrachtet, welche verſammelt waren um die Göt⸗ tin dieſes Ortes anzubeten, und nur das Zeichen der Muſik erwarteten, um die Gebräuche ihrer Verehrung zu beginnen. Und wirklich die weiſeſten Männer kön⸗ nen mit gewiſſer Theilnahme betrachten, wie der Geiſt jener wunderbaren Künſtler, faſt dem gefühlloſen Marmor Leben eingeflößt hat. Vergeßet nur den Mangel des göttlichen Hauſes, und ein unwiſſender

Heide könnte glauben, daß ſich bas Wunder des Proi⸗ metheus verwirklichen ſollte. Doch nein, ſetzte er