Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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werthen Kenntniſſeu, von welchen ihr ſprecht, unter⸗ richtet hat.

Er lernt wenigſtens das, was ich ihm lehren kann ſagte Agelaſtes mit Beſcheidenheit, und vor Allem mit ſeinem Schickſal zufrieden zu ſeyn. Mein Sohn, Diogenes, fuhr er fort, ſich an den Sklaven wendend, du ſiehſt, daß ich Geſellſchaft habe. Was enthält die Speiſekammer des armen Einſiedlers, das er ſeinen ehrenwerthen Gäſten vorſetzen könnte.

Sie waren noch in dem erſten Zimmer, einer Art von Vorhof, welches ohne größere Auswahl ausge⸗ ſchmückt war, als nöthig geweſen, um dieſes alte Ge⸗ baͤude nach dem Geſchmacke einer einfachen Privatwoh⸗ nung umzuſchaffen. Die Stühle und Sopha's waren mit vrientaliſchem Strohgeflechte bedeckt, und von der einfachſten und natürlichſten Geſtalt. Aber durch den Druck auf eine Springfeder öffnete der Weiſe die Thü⸗ ren eines inneren Gemaches, welches große Anſprüche auf Glanz und Pracht machte.

Die Geräthſchaften und Tapeten dieſes Zimmers von ſtrohfarbener Seide waren aus den Werkſtühlen Perſiens gekommen, und die ſie zierenden Stickereien brachten eine eben ſo reiche als einfache Wirkung her⸗ vor. Die Decke war mit Arabesken verziert, und in den vier Ecken des Zimmers ſtanden in Niſchen Bild⸗ ſäulen, welche aus einer blühenderen Zeit der Kunſt, als die unſerer Geſchichte war, herſtammten. In der einen ſchien ein Schäfer ſich zu verbergen, als ob er