31 ten Grafen Robert von Paris und ſeiner unvergleich⸗ lichen Gemahlin bekommen.“
Der Ritter und die Gräfin ſahen einatt an, und die Dame nahm von ihrem Finger einen Ring von lauterem Golde, und bat den Greis, denſelben als einen Beweis der Achtung von ihr und ihrem Gewahle an⸗ zunehmen.
„Dagegen mache ich eine andere Bedingung, ſagte der Ppiloſoph, und ich hoffe, daß ihr ſie nicht ganz übel finden werdet. Auf dem angenehmſten Wege, der von hier nach Conſtantinvpel führt, habe ich ein klei⸗ nes Landhaus oder Einſledelei, meinen Erholungsort, wo ich bisweilen meine Freunde empfange, die, wie ich ſagen darf, zu den achtbarſten Perſonen des Reichs gehören. Zwei oder Drei von ihnen werden wahr⸗ ſcheinlich heute meine Behanſung mit ihrer Gegen⸗ wart beehren, und die Erfriſchungen theilen, welche ich ihnen anbieten kann. Wenn ich dazu die Geſellſchaft des edlen Grafen und der edlen Gräfin von Paris fü⸗ gen könnte, ſo würde ich meine niederige Wuhüng für immer geehrt halten.“
Was meint ihr dazu, meine edle Gemahlin? ſagte der Graf. Die Geſellſchaft eines Troubadours paßt fur die höchſte Geburt, ehret die größten Würden, und erhebt den Glanz der herrlichſten Thaten. Dieſe Ein⸗ ladung erzeigt uns viel Ehre, um ſie auszuſchlagen.
Es wird zwar ſpäte, antwortete die Gräfin, aber wir ſind nicht hierhergekommen, um die untergehende
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