Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

53

fort; und man hat nichts dergleichen geſehen ſeit Gaita, dem Weibe Robert Guiscard's, welche ſich durch eines Mannes wurdige Thaten der Tapferkeit auszeichnete, und ihrem Gemahle ebenſogut in den erſten Reihen der Schlacht, als beim Tanze und dem Gelage die Spitze zu bieten verſtand.

Das iſt auch die Art dieſes Paares, edler Ritter,

ſagte ein anderer Kreuzfahrer, welcher ſich zu ihnen

geſellte; aber Gott behuͤte den armen Mann, der nicht den Hausfrieden zu erhalten vermag, indem er ſich als den Stärkeren zeigt!

Nun wohl! antwortete Raimund, wenn es auch eine etwas betruͤbende Betrachtung iſt zu denken, daß die Dame unſerer Gedanken bei unſerer Ruͤck⸗ kehr ſeit langer Zeit die Friſche der Jugend verloren hat, ſo iſt es ein Troſt zu wiſſen, daß ſie uns we⸗ nigſtens nicht ſchlagen kann, wenn wir zu ihr unſe⸗ ren geringen Reſt von Jugend oder reifem Alter, der uns von einem langen Kreuzzuge übrig geblieben iſt, zuruͤckbringen werden. Doch kommet, und laßt uns den Weg nach Conſtantinopel hinter dieſem

tapfren Ritter folgen.