Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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45 gelobten Lande zugefügten Beſchimpfungen hierher ge⸗ führt haben, um nach Paläſtina zu ziehen und es von der Sklaverei zu befreien.

Wenn ihr meinen Namen von mir verlangt, ant⸗ wortete der Europaiſche Ritter, ſo kann jeder dieſer Pilger euch leicht befriedigen, und zwar mit groͤßerer Artigkeit, als ich ſelbſt im Stande wäre; denn wir haben das Sprüchwort in unſerem Lande, daß ein zu unrechter Zeit ausgeſprochener Name die Ausmachung manches Streites verhindert hat; aus dem Grunde, weil die Menſchen, die ſonſt im Vertrauen auf Gott gekämpft haͤtten, ſich dann, wenn ſie ihre Namen ge⸗ ſagt haben, augenſcheinlich als durch die Feſſeln gei⸗ ſtiger Verwandtſchaft vereinigt erkennen, als da ſind Pathen und Täuflinge, Gevatterſchaften oder andere gleich unauflöslichen Bande; anſtatt daß ſie, wenn ſie ſich vorher geſchlagen, und nachher ihre Namen geſagt hätten, einige Gewißheit über ihre gegenſeitige Ta⸗ pferkeit bekommen, und dann das ſie vereinigende Band als gleich ehrenvoll für den Einen wie den Andern betrachtet haben würden.

Indeſſen, ſagte der Kaiſer, ſcheint es mir wuͤnſchens⸗ werth zu wiſſen, ob ihr, da ihr ein Vorrecht vor die⸗ ſer außerordentlichen Anzahl von Rittern in Anſpruch zu nehmen ſcheint, den Königs⸗ oder Fürſten⸗Titel führt 2

Wie verſteht ihr das? fragte der Franzoſe mit um⸗ wölkter Stirne; findet ihr darin eine Heransfoderung