44 der Stelle wieder einzunehmen, aus Furcht, daß in dem Geiſte dieſes unverſchämten Fremdlings von neuem die Luſt entſtehen möchte ihm ſeinen Beſitz ſtreitig zu machen.
Wer iſt dieſer kühne„p„fragte er den Grafen Balduin, welchen ich, wie es nach ſeiner wür⸗ digen Miene ſcheint, auf meinem Throne ſitzend hätte empfangen ſollen, und welcher auf dieſe Weiſe ſeinen Rang geltend zu machen denkt?
Er gilt für einen der tapferſten Männer unſeres Heeres, antwortete Balduin, obwohl die Tapferen da⸗ rin ſo zahlreich ſind, wie der Sand am Meere. Er wird euch ſelbſt ſeinen Namen und Stand verkünden.
Alexins warf einen raſchen Blick auf den Franzö⸗ ſiſchen Grafen. In ſeinen edlen und ſtolzen Zügen, welche von einer Farbe der Begeiſterung belebt wur⸗ den, die auch in ſeinen feurigen Augen funkelte, be⸗ merkt er Nichts, was auf eine vorbedachte Beleidi⸗ gung ſchließen ließ; und er war geneigt anzunehmen, daß der Vorgang, obwohl allen Förmlichkeiten und Gebräuchen des Griechiſchen Hofes zuwider, weder ei⸗ ne abſichtliche Beſchimpfung, noch eine veranſtaltete Liſt um Händel herbeizuführen war. Er ſprach daher zu dieſem in gefälligem Tone, als er ihn folgender⸗ maßen anredete:— Wir wiſſen nicht, welchen Ehren⸗ titel wir euch geben ſollen, aber wir haben vom Gra⸗ fen Balduin gehört, daß wir die Ehre haben, vor uns einen der tapferſten Ritter zu ſehen, welchem die dem


