40 war. Er wartete nicht auf die Rückkehr des Kaiſers und ſprang, ohne ſich darum zu kümmern, ob er die Schicklichkeit verletzte, indem er den Alexius zur Ver⸗ dopplung ſeiner Schritte Behufs der Wiedereinnahme ſeines Platzes nöthigte, von ſeinem rieſenmäßigen Ren⸗ ner zur Erde, und ließ die Zuͤgel fahren, welche ſo⸗ gleich einer der ihm folgenden Pagen ergriff. Ohne ſich einen Augenblick zu beſinnen, ſetzte ſich der fran⸗ zöſiſche Graf auf den leeren Thron des Kaiſers, dehnte ſeinen kräftigen Leib auf dem reichen fuͤr Alexius be⸗ ſtimmten Kiſſen aus, und begann nachläſſig einen gro⸗ ßen Wolfshund, der ihm gefolgt war, zu ſtreicheln, welcher es ſich eben ſo bequem machte als ſein Herr, und ſich auf den ſeidenen Teppichen und dem goldge⸗ wirkten Damaſte, die unter dem Throne ausgebreitet waren, niederlegte. Der Hund ſtreckte ſich darauf, ſo uͤbermüthig und wild aus, ale ob er zu verſtehen geben wollte, daß er Niemand anders in der Welt als ſeinen Herrn achtete.
Der Kaiſer, welcher von dem kurzen Gange zurück⸗ kam, den er gemacht, um Bohemund zu begleiten, und ihm einen beſondern Beweis ſeiner Gunſt zu geben, ſah zu ſeinem großen Erſtannen ſeinen Thron von je⸗ nem verwegenen Franzoſen eingenommen. Die halb⸗ wilden Cohorten der Waͤringer, welche dahinter im Halbkreiſe aufgeſtellt waren, würden keinen Augenblick angeſtanden haben, dieſe Verhöhnung zu beſtrafen, und von dem Throne ihres Herrn denjenigen herabzuſtür⸗


