Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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39 einige Schritte vorwärts, um ihn nach dem Meere zu führen dahin, wo die Schiffe auf die Kreuzfahrer zu warten ſchienen.

Die Entfernung, welche der Kaiſer zurücklegte, war nicht bedeutend, und man ſah dieſe Bewegung als einen Beweis der Achtung an, welche der Kaiſer dem Bohemund beweiſen wollte; aber er ſetzte ſich dadurch einem blu⸗ tigen Schimpfe aus, welchen ſeine Leibwachen und Un⸗ terthanen um ſo tiefer empfanden, als ſie ihn für eine demüthigende und abſichtliche Beleidigung halten muß⸗ ten. Ungefähr zehn Reiter, welche das Gefolge eines franzöſiſchen Grafen bildeten, der nach Bohemund Huldigung leiſten ſollte, ſprengten auf ein Mal mit ihrem Herrn an der Spitze, im ſtärkſten Galopp von dem rechten Flügel der Franzöſiſchen Schaaren weg, und hielten vor dem Throne ſtill, der in dieſem Augenblicke leer war. Der Anführer dieſes kleinen Häufleins war ein Mann von rieſenmaͤßiger Geſtalt mit ſehr ſchönen Zügen, aber ſeine ſchwarzen und dich⸗ ten Haare gaben ſeinem Geſichte einen ernſten und entſchiedenen Ausdruck. Er hatte ein Barret“ auf dem Haupte; ſeine Füße, ſeine Hände und alle ſeine Glieder waren in Gemſenleder gekleidet, und er trug gewöhnlich darüber die ſchwere und vollſtaͤndige Be⸗ waffnung ſeines Landes; aber er hatte ſie bei dieſer Gelegenheit der größeren Bequemlichkeit halber abge⸗ legt, obwohl dieſes ein völliger Verſtoß gegen die bei

einem ſo wichtigen Anlaſſe zu beobachtende Förmlichkeit