Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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Recht hätten, ebenſo zu handeln wie die Auführer höheren Ranges, welche ſich ein ausſchließliches Vor— recht dazu angemaßt hätten.

So ſtanden zwei große Abtheilungen griechiſcher und europäiſcher Truppen in geringer Entfernung von ein⸗ ander an den Ufern des Bosphorus, gaͤnzlich durch Sprache, Waffen und Ausſehen verſchieden. Die Rei⸗ terabtheilungen, welche von Zeit zu Zeit aus jenem großen Haufen ausgingen, glichen jenen funkelnden Blitzen, welche zwei Gewitterwolken ſich gegenſeitig zuſchlendern, indem ſie vermittelſt dieſer Boten die Blitzesſtoffe, von welchen ſie geſchwängert ſind, ſich mittheilen. Nach einem Aufenthalte an den Ufern des Bosphorus eilten diejenigen Franken, welche Huldigungen geleiſtet hatten, in ziemlicher Unordnung nach einer Uferſtraße, wo unzählige Galeeren und klei⸗ nere Fahrzeuge verſammelt worden waren, um krie⸗ geriſche Pilger auf die andere Seite der Meerenge zu bringen, und ſie in jenem Aſien abzuſetzen, dem Ziele ihrer lebhafteſten Wünſche und dem wahrſcheinlichen Grabe ſo Vieler unter ihnen. Die ſchmucken zierlichen Schiffe, welche ſie an ihren Bord nehmen ſollten, die Schnelligkeit, womit man ihnen Erfriſchungen dar⸗ reichte, die geringe Breite der Meerenge, über welche ſie zu ſetzen hatten, die nahe Ausſicht auf eine Thätig⸗ keit, die ſie gelobt hatten, welches Gelübde ſie auf das Eifrigſte zu erfüllen wünſchten, Alles dieſes ver⸗ einigte ſich, um dieſe Krieger heiter zu ſtimmen, und