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von ſeiner Krone die zu erobernden Länder zu erhalten. Aber ſie zeigten dabei einen ſeltſamen Widerſpruch; denn obwohl ſie ſich beeiferten dem Alexius eine Ehre zu bezeigen, welche ihm von mächtigern Fürſten, als ſie waren, gegeben wurde, ſo ſchienen ſie doch zu glei⸗ cher Zeit begierig ein Mittel zu ſuchen, um zu zeigen daß ſie dieſe Eidesleiſtung als nichtig und lächerlich vetrachten, und daß dieſe ganze Feierlichkeit in ihren Augen nur ein eitler Aufzug wäre.
Die Ordnung des Gefolges war auf folgende Weiſe beſtimmt worden: Die Kreuzfahrer oder Grafen⸗ wie ſie die Griechen uannten, G)ieſer Würdentitel war nehmlich der gewöhnlichſte bei ihnen), ſollten von der Linken ihrer Schaar ausrücken, an dem Kaiſer nacheinander vorbeiziehen, und jeder beſonders die vor⸗ her feſtgeſetzte Eidesformel wiederholen. Gottfried von Bouillon, ſein Brüder Balduin, Bohemund von Apu⸗ lien und verſchiedene andere ausgezeichnete Kreusfahrer erfüllten zuerſt dieſe Feierlichkeit. Nachdem ſie gleich darauf vom Pferde geſtiegen waren, blieben ſie neben dem Throne des Kaiſers ſtehen, damit die durch ihre Gegenwart eingeflößte Achtung verhindern möchte, daß etwa einer ihrer zahlreichen Gefährten eine un⸗ verſchämte oder verhöhnende Handlung während die⸗ ſer Feierlichkeit beginge. Andere Kreuzfahrer von minderer Bedentung behaupteten auch ihren Platz bei dem Kaiſer, vachdem ſie bei ihm angekommen waren, theils aus Neugierde, theils um zu beweiſen, daß ſie das


