Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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32 Sie wuͤnſchten, hatten ſie geſagt, ſich vor Kriegern als Krieger zu zeigen; man hatte ihnen dieſes Ver⸗ langen um ſo lieber bewilligt, als man nicht verſichert ſeyn konnte, daß nicht ein unbedentender Vorfall die Eintracht zwiſchen ſo erhitzten Gemuͤthern, als da⸗ mals verſammelt waren, ſtören moͤchte.

Hinter den Wäringern waren in bei weitem groͤ⸗ ßerer Anzahl die Griechiſchen oder Roͤmiſchen Cohor⸗ ten mit dem Namen der Unſterblichen aufgeſtellt. Dieſen Titel hatten die Römer urſpruͤnglich von dem Perſiſchen Reiche entlehnt. Der erhabene Wuchs, die hohen Helmbuͤſche und der reiche Anzug dieſer Wa⸗ chen würden den anweſenden fremden Fürſten eine größere Vorſtellung von ihrem Muthe eingeflößt ha⸗ ben, wenn man nicht bemerkt hätte, daß ſie immer bereit waren, ihre Glieder zu verlaſſen und untereinan⸗ der zu ſchwatzen, was einen auffallenden Gegenſatz bil⸗ dete mit der feſten und unbeweglichen Haltung und dem unerſchütterlichen Schweigen der wohlgezogenen Wäringer, welche ebenſoviele eherne Bildſäulen zu ſeyn ſchienen.

Der Leſer möge ſich recht deutlich dieſen mit dem ganzen Gepränge der vrientaliſchen Groͤße erbauten und von fremden und einheimiſchen Truppen des Rei⸗ ches umgebenen Thron vorſtellen; hinter demſelben be⸗ wegten ſich Schwärme leichter Reiterei, welche beſtän⸗ dig ihr den Platz veränderten, um ſo das Anſehen einer bedentenden Menge zu geben, ohne daß es möglich