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jenigen den Eid der Lehnstreue verlangen könnte, wel⸗ che nach Paläſtina in den Krieg zögen, und daß er der natürliche Oberlehnsherr aller der Provinzen wäre, welche im Laufe dieſes Feldzugs erobert werden könn⸗ ken. Er wollte dieſe Feierlichkeit ſo öffentlich machen⸗ und dabei eine ſolche Pracht und Herrlichkeit entfal⸗ ten, daß ſie unfehlbar einen lebhaften und anhaltenden Eindruck auf die Gemüther machen mußte.
Eine der großen Terraſſen, welche ſich längs der Küſte der Propontis ausdehnen, wurde zum Schau⸗ platze dieſer prachtvollen Feierlichkeit gewählt. Man errichtete daſelbſt einen koſtbaren Thron, der für die Perſon des Kaiſers beſtimmt war. Bei dieſer Gele⸗ genheit ſuchten die Griechen, indem ſie keinen andern Sitz in die Rähe ſtellten, die Vollziehung des Punk⸗ tes der Hofſitte zu ſichern, worauf ihre Eitelkeit eine beſondere Wichtigkeit legte; nehmlich außer dem Kai⸗ ſer ſoltte Niemand ſitzen. Um den Thron des Ale⸗ rius Eomnenus ſtanden ihrem Range nach die ver⸗ ſchiedenen Wuͤrdentraͤger ſeines glaͤnzenden Hofes, von dem Protoſebaſtes und Caͤſar an bis zum Pat⸗ riarchen und Agelaſtes, welcher in ſeinem einfachen Anzuge auch dieſer Feierlichkeit beiwohnte. Hinter dem Kaiſer und um ſeinen glänzenden Hof waren⸗ mehrere Reihen vertriebener Angelſachſen aufgeſtellt. Sie hatten verlangt, an dieſem denkwürdigen Tage nicht ihre ſilbernen Harniſche zu tragen, und waren mit Panzerhemden und ſtählernen Platten hedeckt⸗


