Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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49 mittler hinſichtlich Gottfrieds von Bouillon und der andern Fürſten des Kreuzzuges antrüge.

Das iſt ein Dienſt, welchen der Kaiſer nicht zurück⸗ weiſen wird.

Der Graf Bohemund erſchien am Kaiſerlichen Hofe, und erfuhr den glänzendſten Empfang mit ſolchen Gunſt⸗ bezengungen, wie man ſie nie einem Franken bewilligen zu dürfen geglaubt haben würde. Es war keine Rede mehr von der langen Eiferſucht und den alten Krie⸗ gen. Man ſah in Bohemund nicht mehr den wider⸗ rechtlichen Beſitzer mehrerer Theile des Reiches. Im Gegentheil brachte man von allen Seiten dem Himmeb Dankſagungen dar, welcher einen treuen Verbündeten zum Schutze des Kaiſers in einem Augenblicke ſo dro⸗ bender Gefahr geſandt hatte. und was ſagte Bohemund?

Wenig oder nichts, bis man ihm ein Geſchenk einer betraͤchtlichen Summe Goldes gemacht hatte, wie ich von Narſes, dem Sklaven des Pallaſtes, gehört habe. Man willigte darauf in die Abtretung mehrerer Be⸗ zirke, und man geſtand ihm andere Vortheile zu, un⸗ ter der Bedingung daß er ſich bei den gegenwärtigen Begebenheiten als beharrlicher Freund des Reichs und des Kaiſers zeigen würde. Die Freigebigkeit des Alexius gegen dieſen habſüchtigen Barbaren war ſo groß, daß man wie zufüllig, ihn in ein Gemach des Pallaſtes ſehen ließ, welches eine große Menge Seidenzenge, Puwelirarbeiten in Gold und Silber und andere Ge⸗