13 und weßwegen er zu mir ſeine Zuflucht nehmen muß, um von mir neue Erkundigung in dieſer Hinſicht ein⸗ zuziehen.— Doch jetzt laſſen wir dieſes ſonderbare Weſen bis zu einer gewiſſen Zeit unberührt; aber verlaßt euch auf mich: wenn Schmeichelei, Habſucht, Ehrgeiz nichts über ihn vermögen, ſo bleibt noch eine andere Lockſpeiſe übrig, welche ihn ſo vollkommen auf unſre Seite ziehen wird als irgend einen von denje⸗ nigen, welche ſich zu unſtem geheimnißvollen und un⸗ verletzlichen Vertrage verbunden haben. Saget mir alſo jetzt, wie es mit den Angelegenheiten des Reiches ſtehet. Wälzt ſich jener Strom lateiniſcher Soldaten, welcher einen ſo ſeltſamen Lauf genommen hat, noch immer nach den Ufern des Bosphorus? Nährt Ale⸗ xius noch die Hoöffnung, die Zahl jener Krieger zu vermindern, und ihre Kräfte zu zerſplittern, da er ſie nergeblich zu bebämpfen wähnen würde?
Nuch vor wenigen Stunden hat man neue Rachrich⸗ ten empfangen, antwortete Achilles Tatius. Bohe⸗ mund iſt mit ſieben oder acht Rittern in einer Art Inkognito nach Conſtantinopel gekommen. Da er ſo oft ein Feind des Kaiſers geweſen, ſo war dieſes Be⸗ ginnen gewagt. Aber weichen dieſe Franken denn je⸗ mals vor einer Gefahr zurück 2 Der Kaiſer vermu⸗ bhete auf der Stelle, daß der Graf gekommen wäre, um zu ſehen, was er erreichen könnte, weun er ſich znerſt ſeiner Freigebigkeit darböte, und ſich zum Var⸗


