Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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104 nicht einem armen Sklaven, wie ich bin, den Beweg⸗ grund zu ſeinen Befehlen an.

Er hat dir doch eine Zunge gelaſſen, welchen Vor⸗ theil manche deiner Landesleute gerne haben möchten. Nöthige mich nicht, ſie dir zu rauben, indem du mir verweigerſt zu ſagen, was ich mit Recht dich fra⸗ gen kann.

An der ſeltſamen Geberde, welche der Neger machte, konnte man leicht ſehen, daß er auf eine neue Aus⸗ flucht ſann; aber Hereward brach kurz ab, indem er den Stiel ſeiner Streitaxt über ihn erhob. Zwinge mich nicht, mich zu entehren, ſchrie er, indem ich dich mit einer zu einem edleren Zwecke beſtimmten Waffe treffe.

Ich habe keine Luſt dazu, tapferer Krieger, ſagte der Reger, indem er ſeinen halb frechen, halb ſpöt⸗ tiſchen Ton aufgab, den er bisher angenommen hatte, und durch ſeine Geberden die Furcht, welche er em⸗ pfand, verrieth. Wenn ihr den armen Sklaven tödtet, ſo werdet ihr darum nicht mehr wiſſen, was ihm ſein Herr zu ſagen verboten hat. Einige Schritte können euch der Mühe überheben einen wehrloſen Menſchen zu ſchlagen, eure Ehre vor jeder Befleckung bewahren, und mir die Unannehmlichkeit erſparen auszuſtehen, was ich weder bewirken noch vermeiden kann.

So führe mich, ſagte der Wäringer, aber ſey ver⸗ ſichert, daß du mich nicht mit ſchönen Worten betrü⸗ gen kannſt. Ich will wiſſen welcher Menſch ſo frech