105 ringer plötzlich ſeinen Weg, und da er ſich an einem Orte befand, wo er mit dem Gegenſtande ſeines Un⸗ willens allein war, ging er gerade auf ihn los, und fragte ihn, warum und auf weßen Befehl er ſeinen Schritten zu folgen wagte. Der Schwarze gab ihm in einem eben ſo ſchlechten Kauderwelſch, als worin der Waͤringer zu ihm ſprach, nur von einer andern Art, zur Antwort, daß er Befehl hätte genau zu erforſchen wohin er ginge.
Wer hat dieſen Befehl ertheilt? fragte der Wärin⸗ ger. 6
Mein Herr und der eure, erwiederte dreiſt der Neger.
Richtswürdiger Ungläubiger! ſchrie Hereward zor⸗ nig; wann ſind wir in demſelben Dienſte miteinander geſtanden, und wen wagſt du meinen Herrn zu nennen?
Einen Mann der Herr der Welt iſt, weit er ſeinen Leidenſchaften gebietet.
Ich werde den meinigen kaum gebieten können, wenn du auf meine ernſthaften Fragen durch abgeſchmackte philofophiſche Witze antworteſt. Noch ein Mal, was willſt du von mir? Warum biſt du ſo verwegen, mir aufzupaſſen?
Ich habe euch ſchon gefagt, daß ich die Befehle meines Herrn vollziehe.
Aber ich muß wiſſen wer dein Herr iſt.
Dann muß er euch ſelbſt antworten! er vertrant


