Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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102 ihn für beſſer unterrichtet, als Jemand anders uͤber den ſonderbaren Einfall der zahlreichen, von verſchie⸗ denen Seiten kommenden, Feinde, welche das Tages⸗ geſpräch ausmachte. Niemand getraute ſich indeſſen eine Frage an den Soldaten von der Leibwache zu richten, obwohl ihn Jedermann mit ungemeiner Theil⸗ nahme betrachtete. Er ging aus den offenen Alleen in die dunkleren, verließ die beſuchteſten Terraſſen, um auf die einſamern zu eilen, und dennoch fuͤhlte er, daß er ſich nicht als allein betrachten dürfte.

Der Wunſch, in die Einſamkeit zu kommen, ließ ihn nach und nach mehr um ſich blicken, und da be⸗ merkte er bald, daß ihn ein ſchwarzer Sklave ver⸗ folgte, welche Art Menſchen in den Straßen von Con⸗ ſtantinopel nicht ſo ſelten war, um beſondere Auf⸗ merkſamkeit zu erregen. Seine Augen indeßen waren auf dieſen Menſchen gerichtet, und er ſuchte ſeiner Beobachtung zu entgehen. Er hatte im Anfange an⸗ dere Orte geſucht, um die Geſellſchaft überhaupt zu vermeiden, und jetzt nahm er zu demſelben Mittel eine Zuflucht, um einen Menſchen los zu werden, welcher von ferne ſeine Schritte zu belauern ſchien. Durch dieſes Verfahren verlor er ihn wirklich einige Minuten aus dem Geſichte, aber bald erblickte er ihn von Neuem wieder, zwar zu ferne, um fuͤr ſeinen Ge⸗

ſellſchafter beim Spaziergange zu gelten, aber nahe

genug um die Rolle eines Aufpaſſers zu ſpielen. Un⸗ gehalten über dieſe Hartnaͤckigkeit, änderte der Wi⸗